Mackie CR Stealthbar im Test: Kompakte Soundbar für Gamer

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Die Mackie CR Stealthbar ist ein guter Begleiter für Gamer, zum Musikhören und für den nächsten Filmabend.

testsiegel mackie cr stealthbarDie Mackie CR Stealthbar ist eine Soundbar, die sich vor allem an Gamer mit wenig Platz auf dem Schreibtisch richtet. Wir haben uns das schicke Gerät genauer angehört …

Mackie CR Stealthbar – Ein Überblick

Die Mackie CR Stealthbar ist eine kompakte und höhenverstellbare 50 Watt Soundbar, die speziell für Gamer entwickelt wurde. Das Gerät kann via USB mit dem Computer, über ein Miniklinke mit Mediaplayern oder durch Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden.

Auch ein Subwoofer lässt sich mit der Mackie CR Stealthbar verbinden. Allein deckt die Soundbar einen Frequenzbereich von 67 Hz bis 20 kHz ab. Zudem steht Anwendern ein Kopfhörerausgang bereit.

Top Features der Mackie CR Stealthbar:

  • Auf Spaß ausgelegter Klang
  • Leicht erreichbare Mute-Taste
  • Flexibel einsetzbar (kabelgebunden/Bluetooth)
  • Kompakte Bauweise
  • Höhenverstellbar über austauschbare Füße

Contra

  • Keine App für tiefgreifendere Klangeinstellungen
  • Verarbeitungsqualität lässt teils Luft nach oben

Anwendungsbereiche der Mackie CR Stealthbar:
Die Mackie CR Stealthbar ist ein guter Begleiter für Gamer, zum Musikhören und für den nächsten Filmabend.

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Zwei Paar Standfüße erlauben es Anwendern die Mackie CR Stealthbar in der Höhe zu verstellen.

Mackie CR Stealthbar: Erster Eindruck und Lieferumfang

Die Mackie CR Stealthbar wird in einer stabilen Kartonverpackung ausgeliefert. Die Soundbar hinterlässt einen guten ersten Eindruck. Besonders die kompakte Bauweise dürfte Besitzern überfüllter Gamingtische in die Karten spielen.

Dank zwei Paar im Lieferumfang enthaltener Standfüße kann die Mackie CR Stealthbar in der Höhe verstellt und so auch unter tiefen Monitoren platziert werden.

Optisch zeigt sich die Soundbar auch dank der abgerundeten Ecken und der grünen Highlights modern und zeitgemäß. Die Aussparungen für die Buttons und Anschlüsse am Schutzgitter der Vorderseite sind teilweise etwas unsauber verarbeitet. Die verbauten 3,5-mm-Klinke-Anschlussbuchsen fühlten sich während der Nutzung etwas billig an.

Ansonsten ist die Verarbeitungsqualität jedoch gut – besonders in Bezug auf den aufgerufenen Preis. Die Haptik der verbauten Bedienelemente empfand ich als wertig und angenehm.

Im Lieferumfang enthalten sind neben der Mackie CR Stealthbar:

  • 2 Paar Standfüße mit unterschiedlichen Höhen
  • USB-C- auf USB-A-Kabel
  • 3,5-mm-Klinkenkabel
  • Netzteil
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Auf der rechten Seite der Mackie CR Stealthbar gibt es zwei Taster zur Steuerung.

Mackie CR Stealthbar: Bluetooth und Funktionalität

Mit Bluetooth 5.0 ist die Mackie CR Stealthbar gut ausgestattet. Welche Codecs die Soundbar nutzt, ist auch in der Betriebsanleitung nicht ersichtlich. Leider steht Anwendern auch keine Multipoint-Connection bereit. Die kabellose Verbindung über Bluetooth funktioniert sehr schnell und ausfallsicher.

Auf der rechten Seite der Mackie CR Stealthbar gibt es zwei Taster. Taster eins erlaubt es Anwendern zwischen drei EQ-Profilen umzuschalten – mehr dazu im Klangtest weiter unten. Über Taster zwei lässt sich der gerade genutzte Input wählen. Bluetooth, Miniklinke oder USB stehen hier bereit.

Ist USB gewählt, lässt sich eine Übertragung von 24 bit bei bis zu 96 kHz realisieren. Auf der Rückseite befindet sich die Anschlusssektion. Hier kann auch ein Subwoofer mit der Mackie CR Stealthbar verbunden werden.

Praktischer Einsatz der Mackie CR Stealthbar

Die Mackie CR Stealthbar wird über den Lautstärkedrehregler ein- bzw ausgeschaltet. Drücken Anwender auf Ebendiesen, wird die Mute-Funktion aktiviert. So lässt sich der Ton schnell ausschalten, wenn beispielsweise das Handy klingelt.

Das mit einem LED-Kreis ausgestattete Mackie Logo informiert durch verschiedene Farben über den aktuellen Betriebsmodus. Ist beispielsweise die Mute-Funktion aktiviert, färbt sich die Umrandung des sogenannten „Running Man“ rot.

Das Logo der Mackie CR Stealthbar ist zudem klickbar. Zusätzlich zum seitlich verfügbaren Input-Button, kann auch das Bluetooth-Pairing gesteuert werden. Zudem lassen sich Songs und Programme wie Spotify hier per Knopfdruck pausieren und wieder starten. Das funktioniert sehr gut.

Manch interessierter Käufer hätte sich bei der Mackie CR Stealthbar einen integrierten Akku oder ein Batteriefach gewünscht. So lässt sich der kompakte Begleiter ohne externe Stromversorgung nicht unterwegs betreiben. Dafür kommt die Mackie CR Stealthbar jedoch ziemlich leicht daher und wäre mit Akku wohl auch etwas teurer geworden.

Vielen Filmfans dürften ein HDMI-Port zur Klangübertragung sowie integrierte Gewinde zur Wand-/TV-Ständermontage fehlen. Doch für das Heimkino wurde dieses Gerät in erster Linie auch nicht entwickelt.

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Auf der Rückseite der Mackie CR Stealthbar befindet sich die Anschlusssektion.

Wird ein Kopfhörer mit der Mackie CR Stealthbar verbunden, werden die integrierten Lautsprecher nicht mehr angesteuert. Der Pegel kann über den allgemeinen Lautstärkeregler eingestellt werden. Leider gibt es nicht die Möglichkeit über einen Button bei eingestecktem Kopfhörer auf die Lautsprecher umzuschalten.

So müssen die Headphones immer abgesteckt werden, wenn der Sound aus den integrierten Speakern kommen soll. Zudem reagierte bei meinem Test der Lautstärkeregler je nach Schnelligkeit der Drehbewegung anders. So habe ich schon etwas Zeit gebraucht, um ein Gefühl für diesen zu bekommen und teilweise war nicht nachvollziehbar, wie sich dieser verhält.

Laut Mackie war unter den ersten ausgelieferten Mackie CR Stealthbars ein kleiner Prozentsatz an Geräten, die diesen Fehler hatten. Die aktuell im Handel erhältlichen Soundbars sollen jedoch normal funktionieren.

Klang der Mackie CR Stealthbar

Die Mackie CR Stealthbar wurde an verschiedenen Gerätschaften wie dem 2021 MacBook Pro, einem Rechner- und Konsolen-Gaming-Setup und einem iPhone SE getestet.

Um ein Gefühl für den Klang der Mackie CR Stealthbar zu bekommen, spielte ich meine über die Jahre entstandene Playlist aus Referenztracks diverser Genres ab. Ein Subwoofer wurde während des Klangtests nicht genutzt.

Eines vorweg: Das Klangbild der Mackie CR Stealthbar ist auf Spaß ausgelegt und weniger detailverliebt, verfügt also über keinen linearen Frequenzgang und ist somit auch nicht für analytische Klangbeurteilungen geeignet. Anwendern stehen die drei folgenden EQ-Presets bereit:

Voice-Mode:
Frequenzbereiche für die Sprachverständlichkeit angehoben.

Game-Mode:
Höhen und Bassbereich sind hier besonders betont.

Music-Mode:
Bassbereich reduzierter als im Gaming-Mode, obere Mitten und Höhen angehoben.

Bei diesem Klangtest habe ich fast ausschließlich den Music- und Game-Mode genutzt, da mir diese persönlich am besten gefallen haben.

Im Game-Mode ist der Bassbereich am druckvollsten. Der Song „Elevator“ von Flo Rida feat. Timbaland wurde mit recht gutem Druck wiedergegeben, jedoch sollten Liebhaber tiefer Frequenzen über die Anschaffung eines zusätzlichen Subwoofers nachdenken. Man munkelt der Mackie CR8S-XBT soll sich hierfür perfekt eignen.

Die höheren Frequenzbereiche des Songs „Elevator“ klangen im Music-Mode teilweise harsch, alles in allem jedoch trotzdem noch angenehm und gut aufgelöst. Auch die Sprachverständlichkeit ist gut.

Die räumliche Darstellung ist in Ordnung jedoch gibt es hier noch Luft nach oben. So klang der sphärische Song „How To Disappear Completeley“ von Radiohead zwar recht gut über die Mackie CR Stealthbar, jedoch war die räumliche Darstellung nicht so gut wie beispielsweise über meine Samsung-Soundbar. Diese ist jedoch auch etwas teurer als die Mackie CR Stealthbar.

Die Abbildung des Mittenbereichs ist unaufdringlich und präsent. Leider gibt es keine App zur nachträglichen Klangbearbeitung. So ist das Klangbild der Mackie CR Stealthbar nur über die drei EQ-Profile anpassbar.

Die Mackie CR Stealthbar im Video:

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Mackie CR Stealthbar: Das Fazit

Die Mackie CR Stealthbar verfügt über ein spaßiges Klangbild. Die Verarbeitungsqualität ist gut. Hier und da hätte ich mir etwas wertigere Bauteile gewünscht, wie beispielsweise die Buchsen der Miniklinkenanschlüsse.

Die einfache Bedienbarkeit dürfte die meisten Anwender erfreuen. Besonders Gamer mit wenig Platz sowie Musik- und Filmliebhaber mit kleinem Geldbeutel sollten sich die Mackie CR Stealthbar genauer ansehen und probehören.

STECKBRIEF Mackie CR Stealthbar

Weitere Informationen

Gewicht 2 kg
Preis 119,99 Euro

BAUWEISE/AUSSTATTUNG
Frequenzgang 67 Hz bis 20 kHz
Leistung 50 Watt
Integriertes Interface ja (bis zu 24 Bit bei 96 kHz)
Bluetooth Version 5.0
Besonderheiten Mute-Control über den Lautstärkeregler, drei EQ-Presets, kompakte Bauweise, wechselbare Standfüsse zur Höhenverstellung

ZUBEHÖR
2 Paar Standfüße mit unterschiedlichen Höhen, USB-C- auf USB-A-Kabel, 3,5-mm-Klinkenkabel, Netzteil

BEWERTUNG Mackie CR Stealthbar

KLANG Punkte (von 100)
Neutralität (2x) 69
Feinzeichnung (2x) 70
Impulsverhalten 75
Räumlichkeit 72
Dynamikverhalten 70
Basstiefe 73
TESTERGEBNIS
Klangqualität (50%) 71
Tragekomfort (25%) 74
Verarbeitung (15%) 76
Ausstattung + Bedienung(10%) 78
Testurteil 74
Preis-Leistung gut
So testet und bewertet mobilefidelity magazin.

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