Digital Audio Player Astell & Kern A&futura SE100

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Testsiegel Astell & Kern A&futura SE100Astell & Kern bringt mit dem Astell & Kern A&futura SE100 einen DAP auf den Markt, der preislich knapp 600 Euro über vielgelobten Konkurrenten wie beispielsweise dem iBasso DX200 liegt. Eine ordentliche Stange Geld, doch das ist der Player in vielerlei Hinsicht wert.

Auf dem umkämpften Markt für Digital Audio Player ist das koreanische Unternehmen Astell & Kern einer der Platzhirsche im High End-Bereich. Das Unternehmen führte jüngst zwei neue Linien mit den Namen „a&norma“ und a&futura“ ein. Vor allem der erste Player der „Futura“-Reihe, der Astell & Kern A&futura SE100, ließ aufhorchen: Der Edel-DAP ist ähnlich ausgestattet wie das Flaggschiff SP1000 aus der bereits etablierten a&ultima-Reihe, kostet aber nur knapp die Hälfte, nämlich 1.799 Euro. Für diesen Preis kann man in Sachen verbauter Technik vom Astell & Kern A&futura SE100 Einiges erwarten und das wird auch geliefert: Ein brandneuer 8-Kanal-DAC-Chip beispielsweise, außerdem laut Hersteller höchstwertige Kopfhörerverstärker und eine Hochleistungs-CPU.
Das schraubt natürlich die Erwartungshaltung in die Höhe und die Redaktion rechnete mit einem spannenden Test. Den Red Dot Design Award konnte sich der Astell & Kern A&futura SE100 jedenfalls in diesem Jahr bereits sichern, und auch im Praxistest konnte er überzeugen.

Edles Äußeres

Astell & Kern ist bekannt für polarisierende Designs, und der Astell & Kern A&futura SE100 macht in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Der Player hat im Querschnitt die Form eines leicht nach rechts ausgerichteten Parallelogramms. Durch diese „verbogene“ Form ist der Astell & Kern A&futura SE100 jedoch sehr griffig und lässt sich angenehm einhändig bedienen. In den Maßen ist er etwa identisch mit DAPs wie dem Acoustic Research AR-M2 und dem Calyx M, hat also in Breite und Höhe in etwa das Format eines iPhone 8, ist aber mit 15 Zentimetern Tiefe weniger schmal. Zudem ist das aus dem vollen Aluminiumgblock gefräste Gehäuse des Astell & Kern A&futura SE100 in einem dunklen Silberton eloxiert, was nicht nur edel aussieht, sondern sich auch gut anfühlt. Die Kanten sind allerdings sehr scharf geraten, was nicht jedermanns Sache sein dürfte. Sowohl in der Hand als auch in der Hosentasche kann der Astell & Kern A&futura SE100 daher etwas unbequem werden. Eine hochwertige Lederschutzhülle wird allerdings vom Hersteller separat angeboten und kaschiert die scharfen Kanten.

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Das kantige Design des Astell & Kern A&futura SE100 polarisiert. Die Transporttasten sind leicht einhändig zu bedienen. doch die spitzen Kanten sind nicht jedermanns Sache.

Die Front des Astell & Kern A&futura SE100 wird eingenommen von dem gestochen scharfen Touch-Display mit einer Diagonale von üppigen 127 Millimetern. Dieses ist zwar in Größe wie Auflösung (siehe Tabelle) identisch mit dem Acoustic Research AR-M2. Die drei Jahre Entwicklungszeit, die zwischen den beiden Playern liegen, schlagen sich in noch etwas brillanteren Farben und vor allem einer deutlich schnelleren Ansprache beim Astell & Kern A&futura SE100 nieder.
Die üblichen Transporttasten, sowie Powertaster und Lautstärkerad komplettieren das Arsenal der Bedienelemente des Astell & Kern A&futura SE100. Die Taster sind allesamt einhändig zu bedienen, ragen leicht aus dem Gehäuse heraus und verfügen über einen guten Druckpunkt.
Wie bei allen A&K-Playern lässt sich auch über den Touchscreen des Astell & Kern A&futura SE100 die Lautstärke feinfühlig steuern, den mechanischen Lautstärkeregler kann man softwareseitig deaktivieren, um ungewolltes Verstellen der Lautstärke zu vermeiden.
Anschlussseitig ist der Astell & Kern A&futura SE100 gut aufgestellt. Zwei Kopfhörerausgänge, symmetrisch und unsymmetrisch, stehen zur Wahl. Mit einem entsprechenden Adapterkabel, das nicht im Lieferumfang enthalten ist, lassen sich beide Buchsen zu einem optischen S/PDIF-Ausgang kombinieren – dafür muss der Output des Astell & Kern A&futura SE100 softwareseitig umgestellt werden. Stromversorgung, Datenaustausch mit dem PC sowie Nutzung des Astell & Kern A&futura SE100 als USB-DAC laufen wie schon beim Astell & Kern KANN über eine USB-C (3.0) -Schnittstelle. Der interne Speicher des Astell & Kern A&futura SE100 fasst satte 128 GB – Zum Vergleich: Alle bisher von uns getesteten Digital Audio Player boten 64 GB oder weniger. Zur zusätzlichen Erweiterung des Speichers steht zudem ein Micro-SD-Kartenslot bereit, der momentan Karten mit bis zu 400 GB Speicherplatz unterstützt.

Leistungsstarker Kern

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Das Lautstärkerad lässt sich leicht bedienen. Eine USB-C- und eine Micro-SD-Schnittstelle sitzen auf der Unterseite.

Zwar ist der Astell & Kern A&futura SE100 eigentlich als „kleiner Bruder“ des Flaggschiffs SP1000 konzipiert, in Hinsicht auf den verbauten DA-Wandlerchip übertrumpft er ihn aber: Erstmals in der Astell & Kern Firmengeschichte kommt nämlich ein 8-Kanal-DAC zum Einsatz. Auch bei anderen Digital Audio Playern auf dem Markt sind 8-Kanal-Wandler bislang noch nicht sehr weit verbreitet, eine Ausnahme bildet etwa der FiiO X7 mk2. Der im Astell & Kern A&futura SE100 verbaute ESS Sabre 9038Pro Flaggschiff-Wandler des renommierten Herstellers ESS Technology wurde ursprünglich für hochwertiges stationäres Hifi- und Studioequipment entwickelt. Im Astell & Kern A&futura SE100 ist er für symmetrische Signalverarbeitung verantwortlich – pro Audio-Kanal werden jeweils vier Kanäle des Wandlers verwendet. Das sorgt in der Theorie für eine sauberere Wandlung mit deutlich niedrigerem Klirrfaktor.
Der Astell & Kern A&futura SE100 unterstützt die üblichen Dateiformate, die PCM-Wiedergabe erfolgt wie schon beim KANN, aber auch beim SP1000 bis zu einer Auflösung von 32 Bit/348 kHz bitgenau, DSD-Streaming erfolgt bis DSD256 nativ.
Eine VCXO Femto Clock reduziert Jitter auf hervorragende 800 Femtosekunden (10 -15 Sekunden) genau. Als CPU werkelt im Inneren des Astell & Kern A&futura SE100 ein leistungsstarker Octa-Core-Prozessor.
Zwei Endstufen, jeweils eine für den symmetrischen und unsymmetrischen Ausgang, bieten 4,1 Volt (symmetrisch) beziehungsweise 2,2 Volt (unsymmetrisch) Ausgangsspannung. Auch hier wird das Flaggschiff vom Astell & Kern A&futura SE100 überholt, denn die verwendeten Endstufen sind zwar die gleichen, die auch im SP1000 verbaut sind, wurden aber weiterentwickelt und bieten nun 0,4 Volt mehr am symmetrischen Eingang. Die Leistung des KANN, der als kraftvoller DAP „für jeden Kopfhörer“ konzipiert wurde, dafür aber den Nachteil des deutlich klotzigeren Formats hat, übertrifft der Astell & Kern A&futura SE100 damit nicht annähernd (dieser liefert 4 V am unsymmetrischen und satte 7 Volt am symmetrischen Ausgang) und auch der iBasso DX200 bietet mit dem AMP1-Kopfhörerverstärkermodul noch deutlich höhere Werte als der Astell & Kern A&futura SE100. Dennoch lassen sich Kopfhörer bis zum mittelohmigen Impedanzbereich (bis etwa 150 Ohm) problemlos mit dem Player bespielen, ohne dass ein zusätzlicher Kopfhörerverstärker nötig wird. Im Test bot der Astell & Kern A&futura SE100 jedenfalls für alle verwendeten Kopfhörer (unter anderem kamen der magnetostatische MrSpeakers Aeon Flow open, der dynamische Over Ear Kopfhörer AKG K872 sowie der magnetostatische In Ear Kopfhörer Audeze LCDi4 zum Einsatz) ausreichend Power. So viele leistungsstarke Bauteile ziehen natürlich eine Menge Strom, und diesen liefert ein 3.700 mAh 3.8V Lithium-Polymer-Akku des Astell & Kern A&futura SE100. Der Hersteller gibt für diesen eine Laufzeit von bis zu elf Stunden an (bei FLAC-Wiedergabe in CD-Qualität), bei anspruchsvollem DSD-Streaming und intensiver Nutzung des Touchscreens verkürzt sich diese Zeit aber natürlich entsprechend. Im umfangreichen Test hielt der Akku des Astell & Kern A&futura SE100 im Schnitt zwischen acht und elf Stunden, also deutlich länger als der iBasso DX200, der im besten Fall acht Stunden am Stück spielen kann.
Aufgeladen wird der Akku des Astell & Kern A&futura SE100 via FastCharge-fähigem Netzadapter (nicht im Lieferumfang enthalten) in zwei Stunden, am Computer dauerte es etwa doppelt so lange.

Bluetooth und Konnektivität

Der Astell & Kern A&futura SE100 ist mit Bluetooth 4.1 ausgestattet und unterstützt unter anderem auch die Hi Res-Codecs aptX und aptX HD, die Bluetooth-Übertragung in CD-Qualität oder höher, nämlich bis zu 24 Bit und 48 kHz bei einem ebenfalls mit dem Codec ausgestatteten Bluetoothkopfhörer oder -Lautsprecher, ermöglichen. Über W-Lan kann der Astell & Kern A&futura SE100 via AK CONNECT-App mit dem DLNA-Netzwerk verbunden werden. Eine für das Astell & Kern Betriebssystem angepasste Tidal-App ist integriert, bislang wie gehabt nur online nutzbar – ein Kritikpunkt, der in der Vergangenheit einigen Nutzern von Astell & Kern-Playern sauer aufstieß. Allerdings erfuhren wir vom deutschen Vertrieb für Astell & Kern, The Headphone Company, dass ein just nach dem Testzeitraum erschienenes Firmwareupdate für den Astell & Kern A&futura SE100 die Installation von verschiedenen von Astell & Kern geprüften Apps als .apk-Files erlaubt – darunter auch Tidal und Spotify, Amazon Music und Soundcloud. Nun sind auch die Offlinefunktionen, so die App diese besitzt, nutzbar. Deezer ist nach dem Update zudem auch als integrierte App verfügbar und bietet ebenfalls den Offline-Modus. Diese Neuerung gilt im Übrigen nicht nur für den Astell & Kern A&futura SE100, sondern auch auch für die anderen neueren Astell & Kern Player, also den SP 1000, und SR15, für den SP 1000M, eine Sonderedition des Flaggschiffplayers, wird das Update ab November zur Verfügung stehen. Roon soll ebenfalls im November dazukommen.

GUI

Das aktuelle GUI aller Astell & Kern Player bekam ursprünglich mit der Einführung des SP1000 ein Update, und diese Version kommt nun auch im Astell & Kern A&futura SE100 zum Einsatz. Nach dem Hochfahren des Players, das etwa zwanzig Sekunden in Anspruch nimmt, zeigt sich das erste Hauptunterscheidungsmerkmal zum alten GUI: Die verschiedenen Kategorien, nach denen sich die Musikbibliothek anordnen lässt, finden sich nicht mehr direkt auf dem Homescreendes Astell & Kern A&futura SE100. Stattdessen wird dieser, wie bei vielen anderen Playern üblich, komplett von der Playeransicht eingenommen. Diese ist übersichtlich aufgebaut, und bietet grundlegende Informationen zum Titel, Transportbuttons und Wiedergabeeinstellungen wie Repeat und zufällige Wiedergabe. Die Zeitleiste des gerade gespielten Stücks, auf der man innerhalb des Titels springen kann, ist beim Astell & Kern A&futura SE100 etwas weniger präsent als zuvor, sie „versteckt“ sich am unteren Rand des Cover-Bildes, was es etwas schwieriger macht, innerhalb eines Stückes zu springen, wie man es etwa beim Hören von Audiobooks immer wieder tut. Durch einen Click auf das Cover bekommt man weitere Informationen über den Titel, wie Auflösung, Dateityp, Dateipfad und Ähnliches, ist der Songtext in den Metadaten der Datei Im Speicher des Astell & Kern A&futura SE100 hinterlegt, taucht er durch ein zweites Tippen auf – das kennt man inzwischen von den meisten DAPs.
Wischt man vom Homescreen des Astell & Kern A&futura SE100 nach links, findet sich dort schließlich die Bibliothek in Listenform. Hier lassen sich wie üblich alle gespeicherten Musikstücke nach Titel, Album, Künstler, Genre und Ordner sortieren. Dass die Bibliothek somit etwas mehr eigenen Platz bekommt, wirkt sich auf das Handling des Astell & Kern A&futura SE100 positiv aus, denn das Navigieren ist so noch etwas leichter als beim alten GUI.
Außerdem gibt es die von älteren Playern bekannte MQS-Abteilung, in der nur High Res Dateien vom Speicher des Astell & Kern A&futura SE100 angezeigt werden und nach Auflösung filterbar sind. Im Store ist der Erwerb von Musikstücken möglich. Zudem lassen sich hier Playlisten erstellen, wie schon beim KANN werden die Wiedergabeliste für Top-Wiedergabe (Favoriten) und zuletzt hinzugefügte Titel auf dem Astell & Kern A&futura SE100 automatisch angelegt. Eine Suchfunktion ist ebenfalls integriert und funktioniert wie gewohnt einwandfrei – der Suchbegriff wird in allen Kategorien gesucht und angezeigt.
Fährt man den Astell & Kern A&futura SE100 herunter, merkt sich die Playerapp zwar das zuletzt gespielte Stück, aber nicht die genaue Position, was gerade bei Hörbüchern schon mal ärgerlich werden kann. Inzwischen bieten viele, sogar sehr günstige Player die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, ob sich Position oder nur Stück gemerkt werden soll – hier wäre noch etwas Nachbesserungspotenzial.
Für feinste Eingriffe in den Klang des Astell & Kern A&futura SE100 wurden ein 20-Band-Equalizer und ein parametrischer Equalizer integriert. Diese bieten jeweils 100 0,1 dB-Schritte pro Frequenzband. Bei der USB-DAC-Wiedergabe lässt sich zudem einstellen, ob DSD als DoP oder mit PCM-Konvertierung abgespielt werden soll.
Das neue GUI des Astell & Kern A&futura SE100 zeigte sich im kompletten Testverlauf von seiner besten Seite, es ließ sich überaus angenehm bedienen und lief erwartungsgemäß flüssig.

Klang

Im Hörtest kombinierten wir den Astell & Kern A&futura SE100 wie oben erwähnt mit einer Vielzahl von Kopfhörern. Es zeigte sich: Je besser der Kopfhörer, desto mehr machen sich die Unterschiede zu etwas günstigeren Digital Audio Playern wie dem KANN oder iBasso DX200 bemerkbar. Der Kopfhörerverstärker des unsymmetrischen Kopfhörerausgangs ging sehr kraftvoll zur Sache, selbst beim anspruchsvollen AKG-Kopfhörer AKG 872 hatte er noch eine Menge Headroom.
Klanglich zeigte sich der Astell & Kern A&futura SE100 eher von der neutralen Sorte, wie man es von den Playern aus dem Hause Astell & Kern gewohnt ist. Vor einem tiefschwarzen Hintergrund, bei dem man selbst beim Skippen kein Geräusch wahrnahm, und der sogar den ursprünglich als völlig rauscharm empfundenen DX200 im direkten Vergleich als fast aufdringlich erscheinen ließ, spielte der Astell & Kern A&futura SE100 extrem dynamisch auf. Lebhafte Klassikstücke waren eine wahre Freude, aber auch Popmusik wie Daft Punk klang energetisch und mitreißend. Egal ob peitschende Bässe oder zarte Geigen, der Astell & Kern A&futura SE100 gab alles völlig gelassen an den jeweiligen Kopfhörer weiter. Hier lohnte es sich wirklich, den Player mit einem ebenbürtigen Kopfhörer zu paaren, denn so kann der Astell & Kern A&futura SE100 zeigen, dass er noch einen Hauch lebendiger klingt als der DX200.
Tiefe Kontrabässe gingen bis ins Mark, so der Kopfhörer sie wiedergeben konnte, bei Schlagzeugaufnahmen meinte man, jede Bewegung des Bassdrumfells ab dem Schlag mit dem Pedal quasi vor dem inneren Auge sehen zu können. Mitten, vor allem Stimmen, waren stets sauber platziert und klar, die Höhen funkelnd und detailreich – gerade bei Aufnahmen akustischer Instrumente zeigte der Astell & Kern A&futura SE100, dass er Anspielgeräusche, Saitenschnarren und Ähnliches noch einen Hauch klarer herausarbeitet als der DX200. In Hinblick auf die Räumlichkeit konnte der Astell & Kern A&futura SE100 die Bühne noch etwas breiter und tiefer ausleuchten als der DX200 und stellte alle Stimmen und Instrumente überaus sauber getrennt dar. Gerade bei hervorragend aufgenommenen Klassikaufnahmen wie der Scheherazade, IV. Allegro Molto von Rimsky-Korsakov in der Version vom Orchestre de l’Opéra Bastille, dirigiert von Myung Whun Chung, hatte man das Gefühl, mitten im Orchester zu sitzen.

Fazit

Wer auf der Suche nach einem Player war, der klanglich noch eine Stufe über den Oberklasseplayern KANN und iBasso DX200 liegt, aber sich bisher immer vom Preisetikett des SP1000 abschrecken ließ, der kommt am Astell & Kern A&futura SE100 nicht vorbei. Kleinere Abstriche im Hinblick auf das Handling werden wettgemacht von einem Klang, der in dieser Preisklasse so noch nicht zu hören war. Die Anschlussvielfalt, eine dank neuem Firmwareupdate noch verbesserte Flexibilität in Hinblick auf favorisierte Musik- und Streamingapps, lange Akkuleistung und ein großer interner Speicher machen den Astell & Kern A&futura SE100 zum begehrenswerten Gesamtpaket.

STECKBRIEF ASTELL & KERN A&FUTURA SE100

Weitere Informationen

Abmessungen HxBxT 133 x 76 x 15 mm
Gewicht 241 g
Preis 1.799 Euro

AUSSTATTUNG
Gehäuse Aluminium
Speicher 128 GB interner Speicher, 1x Micro-SD-Kartenslot (bis 400 GB)
Anschlüsse Kopfhörer 3,5 mm unsymmetrisch, Kopfhörer 2,5 mm 4-Pol (symmetrisch), S/PDIF Line-Out (Kombibuchse), USB-C (Laden und Datentransfer)
Display 127 mm Display, 720 x 1280 Pixel
Akkulaufzeit bis 11 Stunden
Akkuladezeit etwa 2 Stunden
Kopfhörerverstärker 2,2 V unsymmetrisch,  4,0 V symmetrisch
Line out Unterschiedliche Spannungen wählbar (0,7 V, 1 V, 1,25 V , 2 V)
WiFi ja
Bluetooth V 4.2 (inkl. aptX HD)
DLNA-Streaming ja

TECHNISCHE DATEN
Betriebssystem Custom OS auf Android-Basis
CPU Octa-Core-Prozessor
RAM kA
DAC ESS SABRE ES9038PRO 8channel
Auflösung 32 Bit/384 kHz PCM , bis DSD256 nativ
Unterstützte DateiformateWAV, FLAC, WMA, MP3, OGG, APE, AAC, ALAC, AIFF, DFF, DSF

AUDIOEINSTELLUNGEN
EQ 20-Band graphischer EQ, Parametrischer EQ
Weitere EinstellungenL/R Balance

WEITERE FUNKTIONEN
USB-DAC (PCM & DoP), Fernsteuerbar mit AK Connect App, lückenlose Wiedergabe, Tidal integriert

ZUBEHÖR
USB-C Kabel, 4x Schutzfolien, Quickstartguide

BEWERTUNG ASTELL & KERN A&FUTURA SE100

TESTERGEBNIS Punkte
Klang (40%) 89
Verarbeitung (15%) 88
Bedienung Hardware (15%) 87
Bedienung Software (15%) 93
Ausstattung (15%) 89
Testurteil 89,2
Preis-Leistung sehr gut

 

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