Richard Bennett Ballads in Otherness

Richard Bennett – Ballads in Otherness

Der Gitarrist Richard Bennet war ab Beginn der 1970er Jahre Neil Diamonds Sideman für 17 Jahre. Seit Mitte der 1990er stand er musikalisch an der Seite von Mark Knopfler. Dazwischen liegen unzählige Studioaufnahmen und Auftritte einer mittlerweile fünf Jahrzehnte dauernden Laufbahn, mit dem rein instrumentalen „Ballads In Otherness“ erschien nun das fünfte Album seit 2004.
Mike Zito - First Class Life

Mike Zito – First Class Life

Der aus St. Louis stammende Gitarrist Mike Zito veröffentlicht seit Jahren regelmäßig beschwingte Blues-Alben. Aktuell hat der 47-Jährige, der vor allem durch die Blues-All-Star-Band „Royal Southern Brotherhood“ bekannt wurde, „First Class Life“ veröffentlicht, das sich bereits im Titel vom Blues als Klischee des ewig deprimierten Klagelieds enthebt.
The Jayhawks - Back Roads And Abandoned Motels

The Jayhawks – Back Roads And Abandoned Motels

Der angedeutete Verfall auf dem Cover des neuen Jayhawks-Albums hat wenig mit der Musik zu tun: Die Band widmet sich bis auf zwei Songs nur Material, das Sänger und Gitarrist Gary Louris für andere Projekte zusammen mit weiteren Songwritern schrieb.
snow-patrol-wildness

Snow Patrol – Wildness

Das siebte Album der 1994 gegründeten Alternative-Band Snow Patrol aus Schottland und Nordirland, „Wildness“, erschien sieben Jahre nach dem Vorgänger und handelt dem Vernehmen nach von Depressionen und durchgestandenem Alkoholentzug des Sängers Gary Lightbody. Dafür klingen die zehn Songs zwar melancholisch, aber gleichzeitig aufmunternd, wie ein Fazit nach überstandener Erkrankung.
Johnny Marr Call The Comet

Johnny Marr – Call The Comet

Der Gitarrist Johnny Marr hat mit „Call The Comet“ gerade sein drittes Studioalbum veröffentlicht. Ursprünglich wurde der 54-Jährige in den 1980er Jahren mit der Indie-Band The Smiths bekannt, deren Songs er gemeinsam mit Sänger Morrissey schrieb.

Florence + The Machine – High as Hope

Ausnahmestimme Florence Welch meldet sich mit „High as Hope“ zurück und ist reflektierter denn je. Statt orchestraler Grandeur lässt sie mehr Raum zum Atmen und Nachdenken.
Charles Lloyd + The Marvels + Lucinda WIlliams- Vanished Gardens

Charles Lloyd and the Marvels + Lucinda Williams – Vanished Gardens

Vor zwei Jahren veröffentlichte Lloyd ein erstes Album seiner neu gegründeten Begleitband „The Marvels“, unter anderem zusammen zusammen mit Bill Frisell . Als Gastsänger tauchten Norah Jones und Willie Nelson auf. Mit „Vanished Gardens“ folgt nun das zweite Album, die Gesangs-Parts übernimmt dieses Mal Lucinda Williams.
Kamasi Washington Heaven and Earth

Kamasi Washington – Heaven and Earth

Seit seinem ungewöhnlichen „The Epic“ gilt der Tenorsaxofonist und Arrangeur Kamasi Washington, als Jazz-Hoffnungsträger: Das Dreifachalbum „The Epic“, nahezu drei Stunden lang, hat der 37-Jährige mit einem Ensemble aus Band, Orchester und Chor eingespielt, größtenteils Eigenkomposition. Nun liegt mit dem Doppelalbum „Heaven and Earth“ wieder ein Longplayer im Wortsinne vor.
Ben Howard Noonday Dream

Ben Howard – Noonday Dream

Ben Howard entfernt sich weiter vom Nachhall der Hitsingles seines Debütalbums „Every Kingdom“, um sich auf "Noonday Dream" selbst in schwelgerisch-atmosphärischen Tagträumen wiederzufinden.
Madsen Lichtjahre

Madsen – Lichtjahre

Seit ihrem ersten Album 2005 gehören Madsen zu den festen Größen im Deutsch-Rock. So konnten die Jungs aus dem Wendland mit ihren letzten fünf Studioalben regelmäßig in die deutschen Top-Ten einsteigen und die großen deutschen Festivals abgrasen. Nach drei Jahren melden sich Madsen nun mit ihrem neuen Album „Lichtjahre“ zurück.
Ry Cooder the Prodigal Son

Ry Cooder – The Prodigal Son

Der amerikanische Gitarrist Ry Cooder gilt als musikalischer „Atmosphäriker“ und wurde vor allem durch Filmmusiken und vielseitige Weltmusik-Projekte dem breiteren Publikum bekannt – etwa „Buena Vista Social Club“. Auf dem aktuellen Album „The Prodigal Son“ greift der 71-Jährige Blues-, Gospel- und Folk-Einflüsse auf.
Eels The Deconstruction

Eels – The Deconstruction

Neben klassischen Songwriter-Nummern hat Eels-Chef Mark Oliver Everett eigentlich schon immer Strukturen dekonstruiert. Beim aktuellen, zwölften Album, „The Deconstruction“, steht einmal mehr die Fehleranalyse des eigenen Lebens im Vordergrund.
James Bay Electric Light

James Bay – Electric Light

Junge Künstler unterziehen sich hin und wieder einem Style-Wechsel, mache erneuten sich sogar rundum. So scheint es auch James Bay ergangen zu sein. Nach dem Wandel vom langhaarigen Hutträger zum stylischen Schönling mit Gelfrisur und Lederjacke wirkt es, als hätte man Jeff Buckley und James Dean in einen Topf geworfen und kräftig umgerührt. Aber auch musikalisch zeigt sein neues Album „Electric Light“ neue Seiten auf.
Calexico The Thread That Keeps Us

Calexico – The Thread That Keeps Us

Gitarrist und Sänger Joey Burns, der Calexico zusammen mit Schlagzeuger John Convertino Mitte der 1990er in der Bandheimat Tucson, Arizona gegründet hat, liefert mit seiner international besetzten, mittlerweile siebenköpfigen Truppe (samt dem deutschen Trompeter Martin Wenk) in verlässlicher Regelmäßigkeit abwechslungsreiche Alben ab, auf denen sie Indie-Rock mit Latin- und Mariachi-Einflüssen kombinieren.
Björk Utopia

Björk – Utopia

Seit eh und je gibt es Exoten in der Popwelt, welche trotz exzentrischer Eigenarten oder scheinbar massenuntauglicher Musik mit jedem neuem Album ihre Daseinsberechtigung in der Musikwelt untermauern. Ganz vorne mit dabei in dieser Kategorie ist die Isländerin Björk, die nun mit ihrem zehnten Album „Utopia“ klanglich an den Vorgänger „Vulnicura“ anknüpft.

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