Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer beyerdynamic Xelento Wireless

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Testsiegel BEYERDYNAMIC XELENTO WIRELESSDer beyerdynamic Xelento Wireless ist das Flaggschiff unter den personalisierbaren Kopfhörern aus dem Produktsortiment des Heilbronner Audio-Herstellers. So lässt sich mitunter frei nach dem Motto „Make it Yours“ und mithilfe der sogenannten MIY-App ein individuell auf den jeweiligen Nutzer zugeschnittenes Hörprofil auf den drahtlosen In-Ear laden und speichern. 

Wir wollten ganz genau wissen, wie der Hörer klingt, wie er sich in der Praxis schlägt und was die mit einem Preisschild von stolzen 1.199 Euro versehene In-Ear-Speerspitze von beyerdynamic sonst noch so auf dem Kasten hat.

Lieferumfang und erster Eindruck

Der audiophile In-Ear-Kopfhörer wird in einer wertigen, in schlichtem Schwarz gehaltenen Klappbox aus stabilem Karton mit „Xelento“-Prägung und Magnetverschluss samt für ein bloßes Zierelement überaus stabil wirkenden Pappschuber geliefert. Zunächst kommt beim Öffnen der Box auf der Deckelunterseite der vielversprechende Schriftzug „Elevate your listening experience.“ zum Vorschein. Sodann wandert der Blick auf die beiden Hörer, die einzeln auf einem Zwischenboden mit Hebeschlaufen präsentiert werden.

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Beim beyerdynamic Xelento Wireless wird schon das Unboxing zum Erlebnis.

Hat man diesen herausgehoben, stößt man auf das in separaten Fächern bereitliegende Zubehör: zwei Audiokabel mit integriertem Mikro und Fernbedienung, ein USB-Ladekabel, ein Paar Ersatz-Schutzgitter für die Ohrausläufe, zwei Kabelclips, eine Kurzanleitung und ein Kunstleder-Etui zur Aufbewahrung. Unter einer Papierabdeckung verbergen sich zudem sieben Paar Silikon-Ohrpassstücke sowie drei Paar Comply-Eartips – jeweils in verschiedenen Größen und allesamt fein säuberlich auf einzelnen Stutzen aufgereiht. Somit wird schon beim Unboxing des beyerdynamic Xelento Wireless der Stellenwert des Hörers im Portfolio des Herstellers deutlich, der selbst kleinsten Verpackungsdetails große Bedeutung beimisst. All das hinterlässt schon einmal einen imposanten ersten Eindruck.

Bauweise des beyerdynamic Xelento Wireless

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Der beyerdynamic Xelento Wireless kommt im so gefälligen wie fertig wirkenden Design …

Der beyerdynamic Xelento Wireless ist als geschlossener In-Ear mit einer miniaturisierten Version der hauseigenen Tesla-Treibertechnologie und Bluetooth-Übertragung konzipiert. So kommen im Innern des wahlweise im Kabelbetrieb oder drahtlos betreibbaren Hörers dieselben Tesla-Treiber mit leistungsstarkem Neodymium-Ringmagnet zum Einsatz, die schon im kabelgebundenen Schwestermodell Xelento Remote Verwendung gefunden hatten, für Impulstreue und ein hohes Maß an Transparenz und Ausgewogenheit stehen.

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… sowie mit zwei nicht minder hochwertigen Kabeln samt integrierter Fernbedienung.

Äußerlich weiß der High-End-In-Ear durch sein flaches und ergonomisches Design mit dreieckigen und ringsum abgerundeten, silbern glänzenden Gehäusen samt filigran gravierten, anthrazitfarbenen Treiberabdeckungen zu gefallen. Außerdem sind die Ohrstücke jeweils mit einem hochwertigen MMCX-Anschluss versehen. Dabei kommt der Testkandidat mit sieben Gramm ohne Kabel vergleichsweise kompakt und federleicht daher; Top-In-Ears wie der Campfire Audio Andromeda oder der Meze Rai Penta liegen bei zehn Gramm. Der ULTRASONE Saphire kommt auf 15 und der ikko Obsidian OH10 sogar auf stolze 33 Gramm. Doch wieder zurück zum Proband: Je nach angeschlossenem Audiokabel bringt dieser es auch immerhin auf 19 respektive 24 Gramm.

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Der Xelento im Querschnitt mit Blick auf die Treiberzusammensetzung des hauseigenen Tesla-Treibers

Auch die flexiblen, hinter den Ohren geführten Audiokabel des beyerdynamic Xelento Wireless sind eine Erwähnung wert, bestehen sie doch aus hochreinen, versilberten Leitern samt Kabelverstärkung an den hörerseitigen Anschlüssen. Zudem verfügen sie, genau wie die Hörer, über MMCX-Anschlüsse sowie ein eingebautes Mikrofon, das dem Testkandidat im Kabel- wie im Drahtlos-Betrieb eine Headset-Funktion beschert. Das schwerere Bluetooth-Kabel ist zusätzlich mit einer LED-Statusanzeige sowie einem Alu-Zylinder samt Akku, microUSB-Ladeanschluss und Befestigungsklammer ausgestattet.

Spezielle Fertigungsmerkmale der Hörer und Kabel – so zum Beispiel die aufwändigen Gravuren inklusive individueller Seriennummer, die vergoldeten MMCX-Anschlüsse oder das Akkupack aus gebürstetem Aluminium – zeugen von einer enorm hohen Wertigkeit von Material und Verarbeitung des In-Ear-Flaggschiffs aus dem Hause beyerdynamic, das im Übrigen unter größtem Aufwand am Heilbronner Standort von Hand gefertigt wird.

Bluetooth, Akku und Funktionalität

Für eine reibungslose Drahtlos-Übertragung funkt der mit der Bluetooth 4.2 ausgestattete beyerdynamic Xelento Wireless in den Drahtlos-Profilen HSP, HFP, A2DP, AVRCP sowie GAVDP und supportet neben den Audiocodecs aptX und AAC zusätzlich aptX HD, wodurch er auch das Abspielen von 24-Bit-Signalen in voller Auflösung ermöglicht. Sein 130-mAh-Akku bringt es – nicht nur auf dem Datenblatt, sondern auch in der Praxis – auf bis zu acht Stunden drahtlose Musikwiedergabe und ist nach 75 Minuten wieder voll aufgeladen.

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Hinten im Bild: das Akku-Pack des Bluetooth-Kabels, mit dem der edle In-Ear auf bis zu acht Stunden Drahtlos-Musikwiedergabe kommt

Zudem bietet das drahtlose Xelento-Modell die Option der individuellen Klanganpassung in Kooperation mit dem Klangpersonalisierungs-Spezialisten Mimi Hearing Technologies. Dessen preisgekrönte „Mosayc“-Technologie kommt mitunter bereits in beyerdynamics Bluetooth-On-Ear-Kopfhörer Aventho Wireless (zum Test) sowie im Bluetooth-Over-Ear-Kopfhörer Amiron Wireless zum Einsatz und optimiert den Klang des jeweiligen Modells anhand eines kurzen Hörtests, bei dem das Gehör des Nutzers über die kostenlose und mit Android wie iOS kompatible beyerdynamic MIY-App individuell ausgemessen und der Klang des beyerdynamic Xelento Wireless individuell an dessen Gehör angepasst wird.

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Mit Hilfe des praktischen Clips wird dessen Gewicht gut abgefangen.

Die von beyerdynamic-Modellen wie dem mit Active Noise Cancelling (ANC) beschlagenen Bluetooth-Over-Ear Lagoon ANC bekannten Sprachansagen zum Akkustand beim Einschalten des Hörers sowie „Pairing“, „Your headset is connected“ und „aptX active“ sind auch beim beyerdynamic Xelento Wireless an Bord. Klar verständlich, versorgen sie – unterstützt von der im Bluetooth-Kabel zusätzlich integrierten LED – auch dessen Nutzer mit sämtlichen Statusinformationen zum hier getesteten Drahtlos-Kopfhörer und komplettieren ein rundes Gesamtpaket nützlicher Funktionen.

Der audiophile In-Ear in der Praxis

Im Praxistest punktete der beyerdynamic Xelento Wireless vor allem mit seinem geringen Eigengewicht und der ergonomischen Bauweise der beiden Hörer, wodurch er sich auch über mehrere Stunden als sehr angenehm zu tragender Knopf im Ohr mit federleichtem Tragegefühl erwies. Zudem bot die üppige Auswahl an Silikon-Ohrpassstücken sowie Tx-500-Formschaum-Aufsätzen von Comply in diversen Größen verschiedenen Testpersonen einen langfristig bequemen und zugleich jederzeit sicheren und festen Sitz im Gehörgang.

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Lässt sich dank ergonomischen Designs, federleichten Eigengewichts und Around-Ear-Führung sehr angenehm tragen: der beyerdynamic Xelento Wireless

Ebenso angenehm gestaltete sich auch das Handling des Hörers: Beide Fernbedienungen ließen sich leicht betätigen, gaben die Tastenbefehle fehlerfrei und zügig an das jeweilige Ausgabegerät weiter. Die Kabel waren dank der hochwertigen MMCX-Anschlüsse einfach und im Handumdrehen ausgewechselt. Unterstützt wurde der hohe Trage-/Bedienkomfort des Hörers außerdem durch die Möglichkeit das jeweils angeschlossene Kabel mit dem entsprechenden mitgelieferten Clip an Kleidungsstücken zu befestigen. So ließ sich zum Beispiel der umherbaumelnde Akkuzylinder effizient abfangen und für einen ungestörten Musikgenuss aus dem Weg räumen. Dank der Gummierung der glatten Audiokabel waren Kabelgeräusche beim Musikhören mit dem beyerdynamic Xelento Wireless ebenfalls kein Thema. Und auch eine gute Abschirmung von Außengeräuschen gewährleistete der In-Ear sowohl im Haushalt als auch unterwegs trotz fehlenden Noise Cancellings.

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Mit der Kabelfernbedienung hat man stets alles im Griff.

Die Bluetooth-Verbindung mit unterschiedlichen mobilen Zuspielern gelang dem Proband blitzschnell und stand zudem jederzeit zuverlässig, ohne jegliche Störgeräusche oder Signalausfälle. Auch die Drahtlos-Reichweite von zehn Metern ließ sich in der Praxis bestätigen – und wurde bei „freier Bahn“ mitunter sogar um ein paar Meter übertroffen, bevor das Signal verloren ging. À apropos Signal: Auch das Telefonieren gelang mit dem drahtlosen In-Ear ohne Probleme und bei guter Verständlichkeit auf beiden Seiten.

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Das Kunstleder-Etui des Probanden

Nicht zuletzt funktionierte auch die Klangpersonalisierung mittels der kostenlosen MIY-App einwandfrei, ging leicht von der Hand und nahm nur wenige Minuten in Anspruch. Da der Hörer jedoch schon von Haus aus exzellent klingt und sich ein individuell angepasstes Klangbild nicht zu einer objektiven Klangbewertung heranziehen lässt, ordnen wir dieses zweifelsohne sinnvolle Feature für unsere Zwecke in die Kategorie „Nice to have, aber nicht zwingend erforderlich“ ein. Als elementarer und im Alltag praktischer empfanden wir dagegen das stabile Kunstleder-Etui mit, in dem der hochklassige Hörer unterwegs auch bei Nichtnutzung jederzeit effektiv vor schädlichen äußeren Einflüssen geschützt blieb.

Somit erwies sich beyerdynamics High-End-In-Ear im Praxistest als hochfunktionaler, leicht bedienbarer und dauerhaft sehr angenehm zu tragender Kopfhörer mit stabiler Bluetooth-Verbindung und starkem Akku, der nicht nur gleichermaßen für die Nutzung zu Hause und unterwegs geeignet ist, sondern auch den idealen Begleiter auf Reisen abgibt. Und auch seine Klangleistung sollte alldem erfreulicherweise in nichts nachstehen…

Der Xelento Wireless im Hörtest

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Der beyerdynamic Xelento Wireless: ein Spitzen-In-Ear, der auch im mobilen Alltag zu Hause ist – und einfach nur spitzenmäßig klingt

Natürlich schickten wir auch ein absolutes Spitzenmodell wie den beyerdynamic Xelento Wireless vor dem Hörtest durch die obligatorische Burn-in-Phase, bevor wir ihn am Smartphone und MacBook Pro, insbesondere aber ausgiebigst an diversen hochkarätigen Digital Audio Playern wie dem FiiO M11, dem Astell & Kern A&norma SR25 sowie unseren Redaktionsreferenzen iBasso DX220 und Questyle QPM testeten – unter Zuhilfenahme hochauflösender Titel aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres, versteht sich. Und was der Proband fortan aufzubieten hatte, konnte sich mehr als sehen lassen:

Angetrieben vom bärenstarken Tesla-Treiber bot der beyerdynamic Xelento Wireless einen kristallklaren, von höchster Präzision und großem Facettenreichtum geprägten Klang auf. Das insgesamt ziemlich neutral und sehr ausgewogen wirkende Klangbild kam mit einer äußerst angenehmen, den User wie ein Frotteehandtuch einhüllenden Wärme daher. Und der Hörer gab sich in keinem Areal des breiten Frequenzspektrums auch nur den Hauch einer Blöße: Kein Bereich stach hier merklich heraus, das gesamte Klangbild zeichnete sich durch eine bemerkenswerte Homogenität aus. Hier gingen rabenschwarze Bässe nahtlos in farbige Mitten und ebenso smooth in kristallklare, geschmeidige Höhen über.

So klang der beyerdynamic Xelento Wireless etwa im Bassbereich nicht so zurückhaltend wie zum Beispiel der ikko Audio Obsidian OH10 bei Daft Punks „Doin‘ it Right“. Überhaupt gab der Testkandidat den Tiefbass in Electro-Tracks wie Farays „Anger“ und Trentemøllers „Evil Dub“ einfach nur furzknochentrocken, dabei aber wohl konturiert, wieder. Aber auch   anspruchsvollere Titel von Chris Jones‘ „No Sanctuary Here“ bis hin zum Kontrabass im Jazz-Stück „Tricycle“ von Max.Bab packte der Xelento handfest an. Und auch der Slap Bass in „King of the Lobby“ von den Brecker Brothers kam über den Top-In-Ear knackig rüber, die Celli in der Apocalyptica-Version von „Nothing Else Matters“ malte er einfach nur rabenschwarz – weltklasse!

Eine körperhafte Mittendarstellung mit blühenden Klangfarben hatte der Hörer ebenfalls in petto. Mumford & Sons‘ „Little Lion Man“ gab er außerordentlich detailverliebt und mit ebenso großer Spielfreude zum Besten wie das Vibraphon in Arne Domnérus‘ „High Life“. Einzelnen Signalen aus dem Mitteltonbereich, die manch anderer Kopfhörer auch gern mal gänzlich verschluckt oder bestenfalls ‚vermatscht‘ darstellt, nahm sich der Xelento im Hörtest mit Vorliebe an, wodurch sich beispielsweise im Rock-Bereich, etwa im The-Darkness-Titel „Get Your Hands off My Woman“, durch die breiten Gitarrenwände hindurch dennoch sämtliche Instrumente genau ausmachen ließen.

Auch die hohe Stimme von Sänger Justin Hawkins machte dem Top-In-Ear nicht zu schaffen – ebensowenig wie die der weiblichen Hochton-Spezialistin Whitney Houston. Mit Feingeist bildete der Proband diese und in den Höhen angesiedelte Instrumentalpassagen wie das Saxophon-Solo aus „The Working Hour“ von Tears for Fears ohne Schärfen, sondern blitzsauber und detailreich ab. Ein echtes Highlight waren mit dem beyerdynamic Xelento Wireless auch die hoch gesungenen Chor-Passagen des Nidarosdomens Jentekor bei „Et misericordia“ von Kim André Arnesens MAGNIFICAT-Zyklus, die er bemerkenswert luftig und ausgedehnt für einen In-Ear präsentierte – nicht von schlechten Eltern!

Weiterhin legte der audiophile In-Ear auch bei der Wiedergabe von klassischen und Orchester-Stücken eine lupenreine Performance hin; gab nicht nur eine ungemein temperamentvolle Dynamik, sondern auch eine äußerst plastische Hörbühne mit guter Tiefen- und Breitenstaffelung zum Besten. So wurde zum Beispiel „Stürmisch bewegt“, der vierte Satz von Gustav Mahlers 1. Sinfonie in D-Dur richtiggehend zum Spektakel. Dass der Testkandidat ferner auch abseits orchestraler Musik versteht Hallräume perfekt abzubilden, ließ sich etwa in Kara Hesses Popsong „I Know How to Love“ feststellen. Fast unnötig zu erwähnen, dass der Hörer außerdem selbst anspruchsvollste Impulsfolgen wie bei „Lady L“ von Shakti und John McLaughlin in explosiver Manier darstellte. Bei alldem klang der beyerdynamic Xelento Wireless im Kabelbetrieb nochmals etwas strahlender und fesselnder als ohnehin schon via Bluetooth. Mit der Klangpersonalisierung lässt sich zudem ganz individuell auf das eigene Gehör zugeschnitten noch das letzte Fünkchen Spielfreude aus dem High-End-In-Ear herauskitzeln – nötig hat er es indes nicht.

Fazit

Dem beyerdynamic Xelento Wireless gelingt der Spagat zwischen edlem Luxuskopfhörer und praktischer Alltagslösung: Einerseits liegt hier ein unter Verwendung hauseigener High-End-Treiber in Handarbeit gefertigter In-Ear von hoher Wertigkeit mit audiophilem Spitzenklang sowie dauerhaft hohem Tragekomfort und ebenso wertigem Zubehör vor – ein typisches Spitzenmodell eben. Andererseits ist der Hörer mit einigen für dieses Segment untypischen, im mobilen Alltag jedoch äußerst praktischen Annehmlichkeiten wie Bluetooth-Musikübertragung und -Telefonie, Kabelfernbedienung und starker Akkuleistung ausgestattet – Klangpersonalisierung inklusive. Wer in der Lage und bereit dazu ist die geforderte Ablöse zu stemmen, bekommt hierfür jedenfalls eine ganze Menge auf ganz hohem Niveau geboten.

STECKBRIEF BEYERDYNAMIC XELENTO WIRELESS

Weitere Informationen

Gewicht 7 g (ohne Kabel); 22 g (mit Kabel)
Preis 1.199 €

BAUWEISE/AUSSTATTUNG
Wandlerprinzip dynamisch (1x Tesla-Treiber mit Neodymium-Ringmagnet, 40 mm)
Bauweise geschlossen, In-Ear
Frequenzgang 8 Hz – 48 kHz
Anschlusskabel Klinken-Anschlusskabel (MMCX – abnehmbar, mit Fernbedienung und Mikrofon, 130 cm); Bluetooth-Anschlusskabel, (MMCX – abnehmbar, mit Fernbedienung, Mikrofon, Status-LED und Akkupack mit USB-Ladeanschluss)
Stecker 3,5-mm-Miniklinkenstecker (4-polig)
Adapter Ladekabel USB-A auf microUSB
Impedanz 16 Ohm
Bluetooth V 4.2 – unterstützte Profile: HSP / HFP / A2DP / AVRCP / GAVDP
Reichweite bis zu 10 Meter
Audio Codec Qualcomm aptX / Qualcomm aptX HD / AAC / SBC
Akkulaufzeit bis zu 8 Stunden
Akkuladezeit ca. 75 Minuten
Besonderheiten kabelgebunden und kabellos nutzbar; in beide Audiokabel integrierte Universal-3-Knopf-Kabelfernbedienung + Mikrofon; Klanganpassung via kostenloser MIY-App (kompatibel mit Android und iOS); Headset- und Freisprech-Funktion; Sprachassistent-Unterstützung; Hi-Res-Audio-zertifiziert

ZUBEHÖR
Bluetooth-Anschlusskabel mit Kabelfernbedienung; Klinken-Anschlusskabel mit Kabelfernbedienung; USB-Ladekabel (Typ B); 7 Paar Ohrpassstücke aus Silikon (Größen XS – XXL); 3 Paar Memory-Schaumstoff-Ohrpassstücke von Comply (Typ Tx-500); 1 Paar Ersatz-Schutzgitter; Etui zur Aufbewahrung; Clip für Akkupack; Kabelclip; Kurzanleitung

AUFBEWAHRUNG
Kunstleder-Etui

BEWERTUNG BEYERDYNAMIC XELENTO WIRELESS

KLANG Punkte (von 100)
Neutralität (2x) 87
Feinzeichnung (2x) 86
Impulsverhalten 87
Räumlichkeit 86
Dynamikverhalten 87
Basstiefe 84
TESTERGEBNIS
Klangqualität (50%) 87
Tragekomfort (25%) 86
Verarbeitung (15%) 88
Ausstattung (10%) 86
Testurteil 86,3
Preis-Leistung sehr gut
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